Mittelmeer: Menorca

von Bernhard Klimm

 

 

 

Mittelmeer - Menorca

 

 

 

 

Die Insel ist "rundum" mit Tauchplätzen versorgt, so dass es (fast) unabhängig von der Witterung immer ein Eck für interessante Tauchgänge gibt. Am günstigsten liegen die Tauchbasen in S’Algar (Südostseite, mehrere Boote und "very British"), in der ruhigen Bucht Cala Santandria (Westseite, schnelle Zufahrt zur größten betauchbaren Tropfsteinhöhle "Pont d’en Gil", leider relativ teuer) und in Fornell (Nordseite).

 

 

Besonders letztere hat uns sehr gefallen: familiärer, freundlicher Stil, Top-Apartments gibt es direkt über der Tauchbasis. Die Ausfahrten werden gut an das Erfahrungsniveau der Taucher angepasst, so dass auch "Alte Hasen" was Neues erleben. Daneben immer wieder Höhlen, Bärenkrebse, große Drachenköpfe und Knurrhähne. Ein interessanter Tauchplatz ist hier die Bucht Sa Nitja, der alt-römischen Hafenstadt Sanicera mit den Überesten aus 2000 Jahren Seefahrt wie alten Ankern und Amphorenresten. Spitze ist das über 100m lange Wrack der "Malakoff" (gesunken1929, 35 - 40m) auf der Südseite Menorcas, ein künstliches Riff 1 km vor der Küste mit zahlreichen Fischschwärmen. Es wird von Fornell aus mit einer Minibusfahrt und einem 30-minütigen Schlauchbootritt von einer Tauchbasis an der Cala Galdana aus erreicht, die zum gleichen Unternehmen gehört.

 
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